TradeNeon Academy · Rendite berechnen
Was kann aus Deinem Kapital werden?
In sozialen Medien liest Du schnell von 100, 150 oder mehreren Hundert Prozent im Jahr. Solche Zahlen halten wir für keine sinnvolle Planungsgrundlage. Dieser Rechner gibt Dir deshalb keine Rendite vor – er rechnet mit Deiner Annahme und zeigt Dir daneben, in welchem Rahmen sich unsere Praxis bewegt.
Ohne Anmeldung · nichts wird gespeichert · Steuern sind eingerechnet
Gemessene Zahlen gibt es nur an einer Stelle: unsere Echtgeld-Performance.

Zwei Phasen · Ein Hebel
Erst aufbauen. Dann ernten
Der Hebel ist nicht Fremdkapital – es sind Eigenkapital und Deine Spar- und Zinseszinsrate. Fremdkapital kann im Daytrading ein Zugang sein, wenn Startkapital fehlt – aber es mündet immer in Eigenkapital. Der schwierigste Teil ist nicht die Strategie, sondern der Kopf.
Heute
Dein Startpunkt
Dein Beruf versorgt Dich – kein Trade muss Deine Miete zahlen.
01
Aufbauphase
Du handelst oder legst an, Gewinne bleiben im Konto und arbeiten mit. Entnahmen würden den Aufbau stören.
02
Erntephase
Ab einer bestimmten Kontogröße entnimmst Du teilweise, was das Konto tatsächlich verdient hat – ohne die Basis zu gefährden.
Dein Ziel
Zuverdienst, Gehalt oder Rente
Die Höhe bestimmst Du. Dein Leben, Deine Entscheidung.
Im Rechner ist das ein Feld: Trägst Du oben eine monatliche Entnahme ein, springt der Verlauf an der Stelle in die Erntephase, an der Dein Konto sie realistisch verdient. Lässt Du es leer, wird bis zum Ende aufgebaut – und genau dann werden die Zahlen über lange Zeiträume schnell unwirklich, weil niemand dreißig Jahre lang nichts entnimmt.
Drei Wege · Ein Fundament
Der Anfang ist bei allen gleich
Ob Du einen breiten Index besparst oder selbst handelst: Dein Beruf versorgt Dich, Deine Sparrate fließt monatlich dazu und das Kapital bleibt liegen, bis es eine Höhe erreicht hat, in der Entnahmen sinnvoll sind. Was sich unterscheidet, ist der Aufwand – und Deine Fähigkeiten als Trader.

Investieren
Du beteiligst Dich am Markt, statt ihn zu handeln.
- Aufwand
- fast keine Zeit
- Voraussetzung
- keine Vorerfahrung nötig
- Haltedauer
- Jahre bis Jahrzehnte

Swingtrading
Du handelst Positionen, die Tage bis Wochen laufen.
- Aufwand
- rund 30 Minuten am Tag, in einer Sitzung
- Voraussetzung
- Ausbildung und ein System
- Haltedauer
- Tage bis Wochen

Daytrading
Du schließt Deine Positionen innerhalb des Tages.
- Aufwand
- 1 bis 3 Stunden während der Handelszeiten
- Voraussetzung
- Ausbildung und ein System
- Haltedauer
- Stunden, nie über Nacht
Trading ist kein Ersatz für Altersvorsorge – es setzt sie voraus. Ob am Ende „nur noch Trading“ steht, entscheidet sich unterwegs – wenn es überhaupt Dein Ziel ist.
Daytrading · Fremdkapital
Was ist mit Fremdkapital?
Der Weg führt über Fremdkapital zum Eigenkapital – nicht daran vorbei. Es ist kein vierter Weg, sondern ein Zugang, wenn das Startkapital fehlt.
- 01
Anbieter-Konto
Ein Anbieter stellt das Konto, Du handelst es. Was Du dort riskieren darfst, ist der Drawdown – nicht die angezeigte Kontogröße.
- 02
Auszahlungen
Gewinne werden regelmäßig gezogen und bauen Dein eigenes Konto auf. Liegen lassen wäre ein Risiko, verzinsen kann sich das Geld dort nicht.
- 03
Eigenes Konto
Ab der Wechselsumme handelst Du Dein eigenes Konto, der Fremdkapitalhandel endet hier.
Oliver empfiehlt den Wechsel ab 5.000 Euro – eine Empfehlung, keine Grenze.
Der Rechner kennt das Risiko nicht, das im Bleiben steckt: Er unterstellt ein Anbieter-Konto, das jahrelang unverändert weiterläuft. Deshalb ist die Empfehlung eine Risiko-Entscheidung und keine Rechenaufgabe.
Ehrlich zum Fremdkapital
Die Frage kommt beim Daytrading fast immer auf. Fremdkapital ist dabei kein vierter Weg, sondern ein möglicher Einstieg, wenn das eigene Startkapital noch fehlt: Ein Anbieter stellt das Konto, Du handelst es und nutzt die Auszahlungen, um Schritt für Schritt eigenes Kapital aufzubauen. Der Weg führt also über Fremdkapital zum Eigenkapital – nicht daran vorbei. Deshalb bildet der Rechner Fremdkapital als Zwischenstufe ab und nicht als Dauerzustand. Deshalb gibt es diese Option auch nur beim Daytrading.
Dabei sind zwei Dinge wichtig – und beide kosten Rendite. Erstens sollten Gewinne auf einem Fremdkapital-Konto regelmäßig ausgezahlt werden, statt sie dort anzusammeln. Denn das Geld auf diesem Konto gehört nicht Dir. Stellt ein Anbieter sein Geschäft ein oder ändert seine Bedingungen, trägst Du das Risiko für alles, was dort noch liegt.
Zweitens arbeitet ausgezahltes Geld zunächst nicht weiter. Es sammelt sich auf Deinem eigenen Konto, bis genug Kapital vorhanden ist, um selbst zu handeln – ohne Zinseszins und ohne dass Deine Sparrate die Rendite zusätzlich verstärkt. Genau diese Phase berücksichtigt der Rechner.
Oliver empfiehlt deshalb, ab etwa 5.000 Euro auf ein eigenes Konto zu wechseln. Das ist keine feste Regel. Wer weiterhin mit Fremdkapital handeln möchte, kann das natürlich tun – und rein rechnerisch kann das sogar attraktiver aussehen, weil ein laufender Auszahlungsstrom zunächst mehr abwerfen kann als ein kleines eigenes Konto.
Was der Rechner allerdings nicht abbilden kann, ist das zusätzliche Risiko dahinter. Er unterstellt, dass das Fremdkapital-Konto über Jahre zu denselben Bedingungen weiterläuft. Die Empfehlung, irgendwann auf eigenes Kapital zu wechseln, ist deshalb keine Frage der maximalen rechnerischen Rendite, sondern eine Entscheidung über das Risiko.
Welchen Anbieter Du wählst, ist Deine Entscheidung. Wir unterhalten mit keinem eine Provisions- oder Affiliate-Beziehung und empfehlen keinen bestimmten. Was wir verdienen, verdienen wir an unserer Ausbildung und unserer Software.
Wähle den Weg, gib Deine Annahmen ein – Startkapital, Sparrate, Rendite – und sieh, was daraus über die Jahre werden kann.
Zum Beispiel die Jahre bis zu Deinem Ruhestand. Das Ergebnis zeigt auch, wie viel das Depot danach monatlich auszahlen kann.
Gesucht ist das Jahr, ab dem Deine angenommene Durchschnittsrendite diese Entnahme rechnerisch deckt, ohne dass das Kapital im Modell schrumpft – ohne weiteres Sparen. Schwanken die Jahre, kann eine schwache Phase kurz nach dem Start diese Rechnung kippen.
Erst aufbauen, dann ernten: Trägst Du hier einen Betrag ein, entnimmst Du ihn ab dem Moment, in dem Dein Konto ihn dauerhaft trägt. Die Sparrate endet dann, und die Kurve flacht ab – so, wie es im Leben auch läuft.
Der Rechner beginnt bei Deinem eigenen Kapital.
Beim Fremdkapital stellt ein Anbieter das Konto, Du bringst Können ein. Der Rechner bildet die Reihenfolge ab: Deine Auszahlungen fließen in Dein eigenes Kapital und arbeiten dort weiter, sobald Du es selbst handelst. Beide Konten gleichzeitig zu handeln, funktioniert im Daytrading nicht – die Positionsgrößen müssten unterschiedlich sein.
Brutto, vor Anteil und Steuer – in Euro, nicht in Prozent. Die Renditeannahme oben gilt für Dein eigenes Konto, nicht für das des Anbieters.
Den Rest behält der Anbieter.
Prüfung, Freischaltung, Wiederholungen.
Ab dieser Summe handelst Du Dein eigenes Konto, und das Fremdkapital-Konto endet. Bis dahin verzinst sich Dein eigenes Kapital nicht – Du handelst es ja noch nicht. Oliver empfiehlt den Wechsel ab 5.000 Euro – das ist eine Empfehlung, keine Grenze. Du kannst jede andere Summe eintragen; eine sehr hohe bedeutet, dass Du dauerhaft Fremdkapital handelst.
Auszahlungen sind steuerlich meist Einkommen, kein Kapitalertrag – ohne Sparer-Pauschbetrag. Der echte Satz hängt von Deinem Gesamteinkommen ab.
Ehrlich zum Fremdkapital: Du handelst nicht das Kapital des Anbieters, Du handelst seinen Drawdown. Ein Konto über 100.000 Dollar erlaubt oft nur rund 3.500 Dollar Verlust – das ist Dein echter Spielraum, nicht die angezeigte Kontogröße. Deshalb fragt dieser Baustein nach Deinem Gewinn in Euro und nicht nach einer Rendite auf eine Summe, die Dir nicht gehört. Zur Einordnung: In unserem Summit-Vortrag Eigen- vs. Fremdkapital gilt auf einem Konto über 100.000 Dollar ein Monat mit rund 2.500 Dollar als sehr gut, einer mit rund 1.000 Dollar als realistisch. Zwei Dinge kommen hinzu, die er nicht rechnet: Viele Anbieter zahlen erst ab einem Gewinnziel aus – ein guter Monat kann also null Auszahlung bedeuten. Das Konto kann enden, bevor der Wechsel erreicht ist. Lass Gewinne deshalb nicht dort anwachsen: Auszahlungen regelmäßig ziehen und in Deinem eigenen Kapital weiterarbeiten lassen. Im ersten Jahr rechnen wir ohne Auszahlung.
Steuern
Das schraffierte Band zeigt den Rahmen, in dem sich unsere Praxis bewegt. Deine Linie erscheint, sobald Du eine Rendite eingibst.
Das ist kein Gewinnversprechen. Die Rendite ist Deine Annahme, nicht unsere Zusage. Trading-Ergebnisse hängen von Kapital, Risiko, Erfahrung, Zeit und Umsetzung ab – Verluste sind möglich und gehören dazu.
Womit der Rechner rechnet
Grenzen
Was dieser Rechner nicht kann
Ein Rechner rechnet, was Du ihm sagst. Fünf Dinge kann er nicht – und die entscheiden mit.

- Den Markt vorhersagen. Die Rendite ist eine Annahme über viele Jahre, kein Wert, der jedes Jahr so eintritt. Gute und schlechte Jahre wechseln sich ab.
- Deine Umsetzung abbilden. Zwei Menschen mit demselben System und demselben Kapital kommen zu verschiedenen Ergebnissen. Der Unterschied liegt in der Disziplin, nicht in der Formel.
- Ein typisches Teilnehmerergebnis nennen. Der Rahmen, den wir je Weg nennen, beschreibt, was ein ausgebildeter Trader aus unserer Praxis im Schnitt erreichen kann. Eine Zusage für Dich ist er nicht.
- Das Risiko im Fremdkapital abbilden. Der Rechner unterstellt, dass ein Anbieter-Konto jahrelang unverändert weiterläuft – die optimistischste aller Annahmen. Ein Anbieter kann sein Geschäft einstellen oder seine Bedingungen ändern, und Regeln zu Drawdown und Auszahlung können das Konto jederzeit beenden. Deshalb sieht im Modell ein später Wechsel auf das eigene Konto oft besser aus, als er in Wirklichkeit ist.
- Steuerberatung leisten. Die Steuermodelle sind vereinfacht und landesweit gemittelt. Was für Dich gilt, klärt Dein Steuerberater.
Was wir tatsächlich gemessen haben, steht offen auf unserer Performance-Seite: ein Echtgeldkonto mit Gewinnen, Verlusten und Kosten. Die Ergebnisse sind keine Prognose für Teilnehmer.
Häufig gefragt
Die Rendite-Frage
Die Frage, die uns am häufigsten gestellt wird – und die Antwort, die wir dazu geben können.
Echtgeld-Performance ansehen→ Zurück zum Rechner ↑ Weitere Fragen? Schreib uns →Im Ausbildungsjahr geht es um das Handwerk: Du lernst, Deine Setups und Systeme sicher anzuwenden, hältst Dich an ihre Regeln und setzt Deine Entscheidungen sauber um – im Demokonto und, sobald Du so weit bist, im Echtgeld. An einer Rendite musst Du Dich in dieser Zeit nicht messen. Das nimmt Dir Druck, der in der Lernphase schnell dazu führt, von den Regeln abzuweichen. Wenn Du schon im ersten Jahr Gewinne machst, freu Dich darüber.
Natürlich willst Du trotzdem wissen, was an Rendite möglich ist. Diese Antwort sind wir Dir schuldig. In sozialen Medien liest Du schnell von 100, 150 oder mehreren Hundert Prozent im Jahr; solche Zahlen halten wir für keine sinnvolle Planungsgrundlage. Als ausgebildeter Trader, der erprobte Setups und Systeme mit klarem Risikomanagement konsequent umsetzt, kannst Du im Schnitt im Daytrading 30 bis 60 Prozent und im Swingtrading je nach System 10 bis 40 Prozent Rendite pro Jahr erreichen. Diese Spannen sind ein ambitionierter, aber realistischer Orientierungsrahmen aus unserer Praxis – kein Versprechen. Einzelne Monate können dabei auch im Minus liegen; das ist nichts Ungewöhnliches. Unser Ansatz ist darauf ausgelegt, dass ein ausgebildeter Trader, der seine Setups, Systeme und Risikoregeln konsequent umsetzt, kein Jahr im Minus abschließt. Eine Garantie dafür gibt es im Trading nicht.
Wie unsere Systeme auf einem Echtgeldkonto laufen, dokumentieren wir auf unserer Performance-Seite. Echtgeld-Performance ansehen
Das ist der langfristige Rahmen breiter Aktienmärkte, gemessen am MSCI World über Jahrzehnte – ein historischer Richtwert, keine Garantie. Er ist niedriger als die Trading-Spannen, weil er etwas anderes beschreibt: die Entwicklung eines Marktes, an dem Du teilnimmst, nicht das Ergebnis eines Handwerks, das Du ausübst. Dafür kostet er Dich fast keine Zeit.
Deine Zahl wird gleichmäßig über die Jahre verteilt. Gemeint ist ein Mittelwert: Gute, schwache und negative Jahre stecken darin bereits – deshalb gibt es auch keinen Schalter, der zusätzlich ein Verlustjahr einrechnet. Er würde Deinen Durchschnitt nach unten ziehen und damit etwas anderes rechnen, als Du eingetragen hast. Ausgenommen ist die Lernphase: In den beiden Trading-Reitern rechnet das erste Jahr mit null Prozent und das zweite mit der Hälfte Deiner Annahme, erst danach voll – niemand handelt im ersten Jahr wie im fünften. Beim Investieren gibt es diese Lernkurve nicht: Wer einen Index bespart, nimmt vom ersten Tag an am Markt teil. Je länger Dein Zeitraum ist, desto vorsichtiger sollte die Zahl sein: Eine Rendite, die in einem guten Jahr erreichbar ist, ist noch keine sinnvolle Annahme für zwanzig.
Weil eine Zahl ohne Steuern keine Planungsgrundlage ist. Beim Investieren rechnen wir mit Teilfreistellung und Vorabpauschale, beim Trading mit der jährlichen Besteuerung der Gewinne und dem Sparer-Pauschbetrag, beim Fremdkapital mit Einkommensteuer statt Kapitalertragsteuer. Alle Modelle sind vereinfacht und frei änderbar – sie ersetzen keine Steuerberatung.
Und jetzt?
Eine Zahl ist noch kein Plan
Der Rechner zeigt Dir, was aus Annahmen werden kann. Welcher Weg zu Deinem Alltag passt und wie der erste Schritt aussieht, klärt sich im Gespräch – oder in acht Fragen.
30 Minuten · unverbindlich · mit Oliver