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Wofür brauchst Du Futures Insights?

Du öffnest die CoT-Daten, prüfst eine saisonale Kurve und vergleichst die Preise verschiedener Futures-Laufzeiten. Jede Ansicht beantwortet eine andere Frage. Die eigentliche Arbeit beginnt beim Zusammenführen: Passt das saisonale Muster zur aktuellen Positionierung? Unterstützt die Terminkurve Deine Einschätzung? Oder widersprechen sich die Daten?

Hier setzt Futures Insights an. Die Software bereitet diese drei Perspektiven gemeinsam auf. Das Dashboard umfasst 26 Futures-Märkte aus acht Sektoren. Von der Übersicht wechselst Du in die Detailansicht eines einzelnen Marktes und prüfst, wie dessen Einschätzung zustande kommt.

FI richtet sich vor allem an Trader, die FuturesEin Future ist ein standardisierter Terminkontrakt, der die Handelspartner zu einem Geschäft in der Zukunft verpflichtet. oder OptionenDer Käufer einer Option bezahlt eine Prämie dafür, eine Aktie oder einen Future zu einem festgelegten Preis und innerhalb einer festgelegten Zeitspanne kaufen oder verkaufen zu dürfen. auf Futures swing- oder positionsorientiert handeln und in Tagen oder Wochen denken. Für den Einstieg im Sekundentakt liefert die Software keinen Auslöser. Ihr Platz liegt in der Vorbereitung: Welche Märkte verdienen heute Deine Aufmerksamkeit?

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Drei Fundamentaldaten, fünf Indikatoren

FI berechnet 3 Fundamentaldaten und stellt sie in 5 Indikatoren dar. Die Datenbasis bleibt überschaubar: CoT-Daten, Saisonalität und Terminkurve. Die Indikatoren helfen Dir, unterschiedliche Eigenschaften dieser Daten zu beurteilen.

FI selbst entdecken · Gold (GC)

Wechsle zwischen den echten Softwareansichten. Mit „Vergrößern“ kannst Du Beschriftungen und Details lesen.

Originalaufnahme · 23.10.2026
Die obere Ansicht verbindet den Kurs mit den Saison-Phasen. Darunter steht der gewichtete Seasonals Score; die Linienfarbe zeigt den Konsens.

Interaktive Bildtour mit gespeicherten Ansichten. Die aktuellen Daten findest Du in Futures Insights.

Gold (GC) · Aufnahme 23.10.2026

In Originalgröße kannst Du das Bild horizontal und vertikal verschieben.

CoT-Daten: Wie sind Marktteilnehmer positioniert?

Die Commitments-of-Traders-Berichte der US-Aufsicht CFTC zeigen die offenen Positionen verschiedener Händlergruppen. Sie liefern einen Blick auf die Zusammensetzung eines Marktes. Du siehst dabei zusammengefasste Positionen, keine einzelnen Handelspläne oder Absichten.

FI berechnet aus den CoT-Daten OBOS und Dry Powder. OBOS steht für Overbought/Oversold und ordnet ein, wie einseitig die Positionierung ausfällt. Dry Powder bezieht Open Interest und die Anzahl positionierter Trading-Institutionen ein. Open Interest bezeichnet die Zahl noch offener Kontrakte; es ist hier eine Eingangsgröße, kein zusätzlicher FI-Indikator.

Ein extremer Wert sagt Dir noch nicht, wann ein Markt dreht. Außerdem sind CoT-Daten kein Live-Feed: Die CFTC veröffentlicht grundsätzlich freitags die Positionen vom vorausgegangenen Dienstag. Feiertage können den Termin verändern. Eine tägliche Aktualisierung der Software macht aus dieser Quelle keine täglich neue Positionierung. Die CFTC erklärt den Bericht und seinen Rhythmus.

Saisonalität: Was zeigt die Kurshistorie?

Saisonalität untersucht wiederkehrende Muster im Jahresverlauf. FI wertet die langjährige Kurshistorie aus und zeigt einen gewichteten Score. Konsens-Bänder zeigen ergänzend, wie einig sich die betrachteten Jahre über eine Phase sind.

Damit kannst Du unterscheiden, ob ein Durchschnitt von mehreren ähnlichen Verläufen oder von wenigen auffälligen Jahren geprägt wird. Die aktuelle Marktlage bleibt eine eigene Frage. Historische Übereinstimmung ist keine Zusage für das nächste Jahr und keine künftige Trefferquote.

Terminkurve: Wie unterscheiden sich die Laufzeiten?

Die Terminkurve stellt die Preise unterschiedlicher Liefermonate eines Futures-Marktes gegenüber. Notieren nähere Laufzeiten höher als spätere, spricht man bei dieser Kurvenform von Backwardation. Bei einer aufwärts gerichteten Kurve mit höheren Preisen für spätere Laufzeiten von Contango.

FI ergänzt die Betrachtung durch Z-Score und Z-Momentum. Der Z-Score ordnet den betrachteten Wert im Vergleich zur eigenen Historie ein. Z-Momentum zeigt, wie sich diese Einordnung verändert. So kannst Du die Ausprägung und die Veränderung der Terminstruktur getrennt betrachten.

Die Kurvenform braucht Marktbezug. Bei physisch gelieferten Rohstoffen können unter anderem Lagerung, Finanzierung und der Nutzen sofort verfügbarer Ware eine Rolle spielen. Contango bedeutet deshalb nicht pauschal Überangebot; Backwardation beweist für sich allein keinen bevorstehenden Preisanstieg. Die CME erläutert die Einflussfaktoren.

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Was bringt die gemeinsame Ansicht?

Ein einzelner CoT-Indikator betrachtet die Positionierung. Eine saisonale Kurve zeigt historische Verläufe. Die Terminkurve vergleicht Laufzeiten. In FI kannst Du diese Informationen nebeneinander prüfen und Unterschiede gezielt untersuchen.

Ein hypothetisches Beispiel aus dem Goldmarkt: Die saisonale Auswertung spricht für eine bestimmte Richtung, die Positionierung passt dazu, und auch die Terminstruktur erscheint damit vereinbar. Daraus entsteht eine Markthypothese, die Du im Chart weiterprüfen kannst. Ein Einstieg folgt daraus noch nicht.

Widerspricht die Positionierung dem saisonalen Muster, lohnt sich der Blick auf genau diesen Unterschied. Du kannst Deine Einschätzung zurückstellen, weitere Informationen prüfen oder nach Deinen Regeln einen anderen Markt wählen. Die Software hilft beim Sortieren dieser Fragen. Dass mehrere Werte zusammenpassen, belegt weder einen statistischen Vorteil noch die Rentabilität eines Trades.

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Wie passt FI in Deine Trading-Routine?

Beginne mit der Marktübersicht und wähle einen Markt für die nähere Prüfung. Öffne seine Detailansicht und frage, ob Positionierung, Saisonalität und Terminkurve ein stimmiges Bild ergeben. Formuliere daraus eine begründete Einschätzung, einschließlich der Punkte, die noch dagegen sprechen.

Erst anschließend kommt Dein eigenes Handelsregelwerk: Gibt es ein passendes Setup? Wo wäre der Einstieg? Unter welchen Bedingungen ist die Idee hinfällig? Welche Positionsgröße passt zu Deinem Risiko? Diese Entscheidungen bleiben bei Dir. FI liefert die fundamentale Einordnung; Einstieg und Risikobegrenzung legst Du mit Deinem Handelsregelwerk fest.

Wenn Du zunächst die Positionierungsdaten genauer verstehen möchtest, findest Du im Artikel CoT-Daten im Trading eine ausführlichere Erklärung. Für die Umsetzung gehört auch Positionsgröße und Risikomanagement zur Vorbereitung.

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Häufige Fragen zu Futures Insights

Was ist FI im Trading?

FI steht hier für Futures Insights, die webbasierte Analyse-Software von TradeNeon. Sie verbindet CoT-Daten, Saisonalität und Terminkurven, damit Du das fundamentale Marktumfeld in Deiner Futures-Analyse berücksichtigen kannst.

Welche fünf Indikatoren enthält Futures Insights?

Dry Powder und OBOS basieren auf den CoT-Daten. Hinzu kommen die Saisonalität sowie Z-Score und Z-Momentum aus der Terminkurve. Konsens-Bänder ergänzen die saisonale Darstellung; Open Interest fließt in die CoT-Auswertung ein.

Für wen ist Futures Insights gedacht?

FI richtet sich an swing- und positionsorientierte Trader von Futures oder Optionen auf Futures. Die Analyse dient dem Marktüberblick und der Vorbereitung. Ein kurzfristiges Timing-Werkzeug für ScalpingScalping ist eine sehr kurzfristige Handelsweise, bei der Positionen oft nur Sekunden oder Minuten gehalten werden. ist sie nicht.

Muss ich etwas installieren?

Nein. Futures Insights ist webbasiert und wird im Browser genutzt.

Was ist im Free Plan kostenlos?

Der Goldmarkt GC mit allen Indikatoren. Für die Registrierung sind keine Zahlungsdaten und keine Kreditkarte nötig. Du kannst hier den Free Plan öffnen.

Kann Futures Insights einen Trade für mich entscheiden?

Die Software unterstützt Deine Analyse. Die Entscheidung über Setup, Einstieg, Positionsgröße und Risiko bleibt bei Dir. Auch eine übereinstimmende fundamentale Einschätzung kann von der folgenden Kursentwicklung widerlegt werden.

Oliver Sparing
Oliver Sparing
Gründer & Head of Trading · TradeNeon
Oliver Sparing handelt seit 2011 aktiv an den Finanzmärkten. Seine beruflichen Wurzeln liegen im Edelmetallhandel in Hamburg; 2017 lernte er an einem Londoner Trading Floor. Bei TradeNeon leitet er die Daytrading- und die Swingtrading-Ausbildung und verantwortet die fachliche Entwicklung der Trading-Methodik, mit Schwerpunkt auf Orderflow, Marktstruktur und fundamentalen Marktdaten. Daraus sind Level of Interest, Futures Insights und Lab of Trades entstanden. Plattformen wie ATAS, Bookmap und WH SelfInvest laden ihn regelmäßig als Gast ein. Alle Auftritte